Wie du einen grandiosen Blogartikel schreibst (Schritt-für-Schritt-Anleitung)

 

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Wie du einen grandiosen Blogartikel schreibst (Schritt-für-Schritt-Anleitung)

Uff, schon wieder dieses Blog-Thema! Wer schreibt denn heutzutage überhaupt noch einen Blog – ist der nicht schon lange tot?

Ich mache das zum Beispiel 😉 Aber ich schreibe meine Beiträge nicht mehr so wie früher. Als Content Marketing Manager habe ich eine Zeit lang fast jeden Tag einen neuen Artikel geschrieben, was in der Form viel zu viel war. Zum Glück habe ich dazugelernt. Heute schreibe heute nur noch wenige ausgewählte Artikel und achte vor allem darauf, dass dahinter immer eine Strategie steht.

Auf diese Strategie, die hinter jedem Content Marketing stehen sollte, wollen wir hier und heute nicht näher eingehen. Es soll darum gehen, wie du es schaffst, einen richtig guten Blogartikel zu schreiben, dessen Aufbau optimal gestaltet ist.

Die Frage lautet also: “Wie schreibe ich einen Blogartikel?”

Einfach so loszuschreiben, wird dir nicht die gewünschten Ergebnisse bringen. Was du brauchst, ist ein Plan. Einen Masterplan, wie du deine Artikel aufziehst. Blog schreiben leicht gemacht, sozusagen.

 

Klingt kompliziert? Jein. Sobald du einen Leitfaden hast (dazu kommen wir gleich), ist es relativ einfach. Falls du dennoch etwas Motivation brauchst um deinen nächsten Artikel anzugehen, hier sind ein paar gute Gründe, die dafür sprechen, gleich deinen nächsten Blogartikel zu verfassen:

 

Warum sich Bloggen immer noch lohnt

Es gibt jede Menge gute Gründe, die für einen Unternehmens-Blog sprechen. Picken wir uns mal ein besonders mächtiges Argument heraus: Laut Think Creative gewinnen bloggende Unternehmen 126 % mehr qualifizierte Leads als die, die nicht bloggen. Eine starke Zahl.

Auch HubSpot zeigt die Macht, die ein Blog aufbauen kann:

 

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Überzeugt?

Dann schauen wir uns jetzt mal an, was man unter einem richtig guten Blogartikel verstehen kann!

 

Übrigens, du kannst dir eine leicht verkürzte Version dieses Artikels auch ganz bequem als Video-Tutorial anschauen:

 

Der perfekte Blogartikel ist auf die Zielgruppe zugeschnitten

Bevor du dir auch nur Gedanken um die Überschritt oder das Einleitungskapitel machst, solltest du immer zuerst an etwas anderes denken, nämlich an deine Zielgruppe. Deine Inhalte – und dazu gehören natürlich auch deine Blogartikel – solltest du erst dann erstellen, wenn du deine  Zielgruppe definiert und genau kennengelernt hast.

 

Ein richtig guter Artikel steckt voller Mehrwert

Klar, das hast du sicher schon tausend mal gehört. Und auch ich werde nicht müde, diesen Punkt immer wieder zu betonen 😉

Der Grund dafür ist klar: Wenn deine Leser in deinen Artikeln nichts lernen, dann werden sie deinen Blog wahrscheinlich nicht mehr (so häufig) besuchen. Gut aufbereiteter Mehrwert in Form von Tipps, Erfahrungsberichten, Tutorials, Lexika, List-Posts und mehr ist immens wichtig, um bestehende Leser zu halten und neue anzulocken.

 

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Erfolgreiche Blogartikel lösen ein Problem

Werde mit deinem Content zum Problemlöser. Das wird deine Leserschaft zu schätzen wissen und dich als Experten einstufen. Dadurch werden sie dir automatisch ihr Vertrauen schenken und immer wieder deinen Blog besuchen – einfach aus dem Grund, da du ihnen mit deinen Artikeln weiterhilfst.

Konzentriere dich beim Schreiben am besten auf ein spezifisches Problem. Das wird dir dabei helfen, dich nicht zu verzetteln, eine logische Struktur aufzubauen und deine Argumente überzeugend darzulegen.

 

Storytelling und emotionale Inhalte sind Trumpf

Eine Story zieht in den Bann. Die erfolgreichsten Artikel sind doch meistens die, die uns mit einer Geschichten fesseln und in ihren Bann ziehen. Diejenigen, die uns emotional ansprechen und auch grafisch etwas hermachen. Das kannst du für dich nutzen und erzählerische Elemente einbauen, wenn du einen Blog-Artikel schreibst.

Wie du als Blogger Storytelling in deinen Beiträgen nutzt, das erfährst du hier. Achte außerdem darauf, immer deine persönliche Note und dein eigenes Branding in deine Blogartikel und deren Layout einzubringen.

 

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Na, Lust bekommen, mal wieder einen Blogartikel zu schreiben?

Dann kommen hier meine Tipps, mit denen du ihm einen richtig guten Aufbau verpasst:

 

Meine Empfehlung für den Aufbau deines großartigen Blogartikels

 

#1 Die Headline muss sitzen

Am Anfang steht die Headline, also die Überschrift deine Blogartikels. Die muss sitzen. Sprich, sie muss “catchy” sein und den Leser zum Klicken animieren. Du hast keine Idee, wie so eine Headline aussehen könnte? Dann gib einfach mal dein Keyword bei Buzzsumo ein und schaue, wie das die erfolgreichsten Autoren machen.

Wenn du trotzdem noch Inspiration brauchst, dann erfährst du hier, wie du eine verlockende Überschrift für deine Blogartikel schreibst.

Das zweite Element, das potentielle Leser von deinem Blogartikel sehen, ist die sogenannte Description, die Meta-Beschreibung deines Beitrages. Achte auch hier darauf, diesen Text möglichst ansprechend zu schreiben, das erhöht die Chance, dass ein Artikel auch wirklich gelesen wird. Beispiele für gute Descriptions findest du hier.

 

#2 Das Beitragsbild muss die Leser packen

Auch das Bild des Beitrags ist wichtig. Frage dich Folgendes:

  • Passt es zum Inhalt des Textes?
  • Fällt es genügend auf?
  • Ist mein Bild emotional genug, dass Betrachter daran hängen bleiben?

Alle Fragen mit Ja beantwortet? Dann go for it!

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#3 Die Einleitung muss auf den Punkt formuliert sein und neugierig machen

Komme in der Einleitung schnell auf den Punkt und fasse die wichtigsten Inhalte/Erkenntnisse des Beitrags kurz zusammen. Was lernt der Leser, warum sollte er den ganzen Beitrag lesen? Daran musst du ansetzen und schon in der Einleitung den Mehrwert des Artikel deutlich machen.

Ein provokanter Einstieg oder etwas, mit dem sich die Leser identifizieren können, kann ebenfalls helfen. Vielleicht hast du es am Beispiel dieses Artikels eingangs bemerkt. Ich habe den Leser darauf angesprochen, dass Blogartikel vielerorts nicht (mehr) besonders beliebt sind, weil sie viel Arbeit machen und häufig in der virtuellen Schublade Staub ansetzen.

Hand aufs Herz, hast du dich darin wiedergefunden? 

Ich schon 😉

 

4# Der Hauptteil eines Blogartikels: Hier haben die wichtigsten Punkte ihren Platz

Der Hauptteil. Hier kannst du deine verschiedenen Argumente anbringen und eine logische Struktur aufbauen. Zwischenüberschriften helfen dir dabei, das ganze zu gliedern. Behandele jede einzelne wie eine Headline – sie muss sitzen und den Leser zum Weiterlesen animieren. Bilder lockern das Ganze auf. Achte darauf, andere (zum Thema passende) Artikel im Fließtext zu verlinken. Wenn du magst, kannst du auch Lead-Formulare einbauen, die z.B. auf ein Freebie oder ein Produkt hinweisen.

Wie lange sollte dieser Hauptteil sein? Diese Frage lässt sich nur schwer abschließend beantworten. Meine Antwort lautet hier meistens: So lang wie nötig. Achte einfach darauf, dass du deine Argumente ausreichend entwickelst und verzichte auf Passagen, die den Artikel einfach nur “füllen”.

Im Zweifelsfall würde ich immer längere Texte (1500 Wörter+) vorziehen, da diese u.a. häufiger geteilt werden, wie die folgende Grafik zeigt:

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Auch die Lesbarkeit ist enorm wichtig. Achte darauf, kurze Sätze zu schrieben und bring immer wieder Zwischenüberschriften und kurze Absätze (ca. 3-4 Sätze) ein. Das gliedert deinen Text, macht ihn leichter lesbar und vermeidet unschöne Blewüsten. Bringe außerdem (dort, wo es passt) bildhafte Sprache und Beispiele ein – das macht es den Lesern einfacher zu folgen und wertet deinen Text insgesamt auf.

 

#5 Schreibe für deine Leser (nicht nur für Google)

Die goldene Regel. Behalte beim Schreiben immer deine Leser im Blick. Schreibe für sie, nicht für Google. Dennoch lohnt es sich, beim Schreiben auch die grundlegenden Regeln in Sachen Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu beachten. Die Mischung machts.

 

Um dir einen schnellen Überblick zu geben, welche Punkte wichtig sind, hier eine Übersicht:

SEO-Briefing​ ​zur​ ​Texterstellung:

  1. Bringe das Fokus-Keyword ​​in​​ die Haptüberschrift H1
  2. Das Fokus-Keyword sollte sich auch ​​immer im ersten​​ Satz finden.
  3. Die Keyword-Dichte sollte bei maximal ​​1-2% liegen.
  4. Im ​​ersten​​ Absatz ​​möglichst ​​viele​​ Synonyme​​ (Semantik)​​ für​​ das Fokus-Keyword​ ​verwenden.
  5. In​​ H2​​ und ​​H3​​ Synonyme ​​oder​​ Fokus-Keyword ​​verwenden
  6. Aufzählungen ​​(wenn​​ möglich )​​ in den​​ Text ​​einbauen​​ (sinnvolle​​ Auflistung)
  7. Hol dir ​auch ​​von​​ anderen​​ Webseiten​​ Ideen und schau ​​möglichst ​​die ​​ersten ​​10 ​​Google-Ergebnisse​ ​des​ ​Fokus-Keywords​ ​an.​ ​Dadurch verstehst du besser,​ ​wie​ ​Google das​ ​Keyword​ ​versteht.
  8. Ziel sollte immer sein, gute ​​Lesbarkeit zu ​​schaffen ​​mit​ ​kurzen, ​​aber ​​aussagekräftigen ​​Sätzen.​ ​Keine verschachtelten​ ​Sätze!

 

Das Ganze war natürlich nur ein Überblick. Wenn du mehr über das spannende Thema OnPage-Optimierung lernen willst, dann klicke auf den Link oder schreib dich in meinen Online-Kurs ein.

Auch die SEO-Optimierung von Bildern ist wichtig. Klicke einfach auf den verlinkten Artikel, um mehr darüber zu erfahren.

 

#6 Das Fazit: Wichtiger als oft angenommen

Jetzt kommt das Fazit. Ich empfehle dir, unbedingt eines einzubauen. Oft scrollen Leser nämlich zuerst nach ganz unten und lesen sich zuerst das Fazit durch. Wenn das auf den Punkt gebracht ist und dem Leser einen triftigen Grund gibt, den Artikel durchzugehen – dann hast du schon halb gewonnen!

Ein Beispiel eines (hoffentlich 😉 guten Fazits findest du weiter unten.

 

#7 Verlinke andere Beiträge und führe deine Leser

Verlinke unter dem Artikel die Beiträge, die thematisch gut zum Text passen. So erhöhst du die Verweildauer des Lesers und bietest ihm weiteren Mehrwert an.

So löst das Jessica Ebert, in dem sie “related articles” unter ihren Beiträgen anziehen lässt:

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Ich nutze dafür dieses Plugin, da es recht einfach zu bedienen ist und die Performance der Seite kaum schmälert.

 

#8 Am Ende hat der Call to action seinen großen Auftritt

Schließe mit einer Frage und der Aufforderung an die Leser, den Artikel zu kommentieren und ihre eigene Meinung zu äußern. Auch hier findest du ein Beispiel weiter unten.

 

#9 Stell dich vor!

Ein schön aufgemachtes “Autoren-Profil” unter dem Artikel rundet das Ganze ab.

Hier siehst du, wie ich das gelöst habe:

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Vergiss nicht, unter dein Profil verschiedene Möglichkeiten einzubauen, wie die Leser dich erreichen können.

 

Voilà – fertig ist das Rohkonzept deines erfolgreichen Artikels! Jetzt wird es Zeit, die wichtigsten Punkte nochmals zusammenzufassen:

 

Fazit

Du siehst, es gibt ein recht einfaches Konzept, nach dem du deine Blogartikel anfertigen kannst. Und das ist (meiner Meinung nach) gar nicht so kompliziert.

Hier nochmal die wichtigsten Punkte, die du beim schreiben eines Blogartikels beachten solltest:

  1. Die Headline muss verlockend sein und zum Lesen anregen
  2. Das Beitragsbild muss die Leser packen (Stichwort Emotionalität) 
  3. Die Einleitung muss auf den Punkt formuliert sein und neugierig machen
  4. Bringe deine wichtigsten Punkte im Hauptteil ein und untermauere sie
  5. Schreibe für deine Leser
  6. Das Fazit: Wichtiger als oft angenommen
  7. Verlinke andere Beiträge und führe deine Leser
  8. Am Ende hat der Call to action seinen großen Auftritt
  9. Stell dich vor!

 

 

Jetzt liegt es an dir – ich wünsche dir viel Erfolg beim Schreiben 🙂

 

Lass mich wissen, wie es bei dir funktioniert und teile deine best practices in Sachen Bloggen in den Kommentaren. Ich freue mich auf den Austausch!

 

Rock on

Uli

 

Uli

Hi! Freut mich, dass du da bist! Ich bringe Klarheit in deine Content-Marketing-Strategie und helfe dir, deine Business-Ziele mit den richtigen Inhalten schneller zu erreichen. Du wirst sehen, das ist absolut keine Rocket Science und kann richtig Spaß machen. Let´s rock!

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