So findest du die richtigen Kanäle für dein Content-Marketing

Manchmal hat man echt die Qual der Wahl!

Das trifft auch auf die Auswahl der richtigen Kanäle und Plattformen für den eigenen Content zu. Es gibt mittlerweile so viele, dass es schwer werden kann, sich die richtigen herauszusuchen, ohne sich zu verzetteln. Mit diesem Artikel möchte ich dir dabei Hilfestellung geben und dich bei deiner Auswahl unterstützen!

Stürzen wir uns also ins Getümmel der wichtigsten Plattformen 😉

*Meine Auswahl ist natürlich subjektiv. Sie beinhaltet lediglich diejenigen Kanäle, mit denen ich selbst Erfahrung habe und die in meinen Augen über das meiste Potential verfügen.

Die Wahl der richtigen Kanäle – Kanalübersicht

Die verschiedenen Kanäle lassen sich in drei Kategorien unterteilen: Earned-, Owned- und Paid-Media, wie du in der Grafik siehst:

Kanäle Content Marketing
Quelle der Grafik: https://www.contentxxl.de

Der besseren Übersichtlichkeit halber möchte ich mich in diesem Artikel auf die Owned-Media-Kanäle fokussieren.

 

Social-Media

Beginnen wir mit Social-Media-Channels, die zu den Owned-Media-Kanälen gehören.

Kanäle Content-Marketing

Facebook

FB ist ungefähr wie das Lieblingscafé an der Ecke, wo wir uns mit Freunden zum Quatschen treffen. Deswegen kommen dort schnell konsumierbare, unterhaltsame und emotionale Inhalte am besten an. Staubtrockene inhaltsschwere Posts haben hier eher weniger verloren.

Facebook ist eine tolle Plattform, um neuere Formate auszuprobieren und die Follower zu überraschen (z.B. Live-Videos sowie 360°-Bilder und -Videos). Das eröffnet z.B. im Eventbereich kreative Möglichkeiten, um das Engagement der Nutzer zu maximieren. Wenn du als Coach z.B. dein erstes eigenes Büro beziehst, dann lässt sich das in 360 Grad Bildern oder Live-Videos sehr schön festhalten.

Mit ca. 30 Millionen deutschen Facebook Nutzern lohnt sich das soziale Netzwerk im Grunde für jeden. Bei dieser schieren Zahl an Nutzern ist sicher auch deine Zielgruppe dabei. Für mich gehört FB deshalb in jeden Content-Marketing-Mix unbedingt dazu. Meiner Erfahrung nach suchen Menschen wenn sie z.B. ein Coaching bei dir buchen oder eines deiner Produkte kaufen wollen – zunächst mal nach deiner Facebook-Fanpage.

Hier kannst du punkten, mit einer aktiven Fanseite überzeugen und Vertrauen aufbauen.

Deine Kunden findest du sicher auf Facebook

Durch die schiere Zahl der Nutzer erreichst du dort mit Sicherheit zumindest einen großen Teil deiner Zielgruppe. Wenn du z.B. Berater bist und Führungskräfte als Kunden hast, auch dann lohnt sich Facebook sicher, denn auch diese Gruppe wirst du dort finden. Du kannst sie sogar direkt mit Werbeanzeigen ansprechen (z.B., indem du ein Einkommen ab einer bestimmten Höhe im Werbeanzeigenmanager eingibst)

In Sachen Targeting ist Facebook eine sehr interessante Plattform: Mit Werbeanzeigen kannst du dein Zielpublikum sehr genau ansprechen und für dich gewinnen. Zudem bietet die Plattform gute Analysemöglichkeiten, mit denen du die Performance deines Contents genau überprüfen und daraus lernen kannst

Facebook eignet sich besonders für:

FB eignet sich im Grunde für jede Art von Business. Aufgrund der riesigen Zahl der User erreichst du dort beinahe aus jeder Gruppe von Menschen die richtigen. Deswegen kann ich dir dieses Netzwerk nur empfehlen. 

Bring dein Facebook-Marketing auf ein neues Level!

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Kanäle Content-Marketing

Instagram:

Auch Instagram ist eine sehr starke Plattform. Im Gegensatz zu Facebook spielen hier besonders visuelle Inhalte in Form von Fotos und Videos ihre Stärken aus. Die Nutzerzahlen dort steigen ständig und damit hast du die Chancen, viele Menschen über diese Plattform zu erreichen.

Instagram eignet sich besonders für:

Ganz klar: visuelle Menschen, die sich gerne in Bildern ausdrücken. Derzeit ist die Reichweite und damit auch die Interaktion noch relativ hoch. Ich würde zunächst prüfen, ob meine Zielgruppe dort auch ausreichend zu finden ist. Wenn das der Fall ist – auf jeden Fall ausprobieren!

Leider lässt sich in den Instagram Posts kein direkter Link einbinden. Deshalb sind die Möglichkeiten, Fans von dort z.B. auf deine Website zu bringen, eher begrenzt. Das kannst du allerdings dadurch lösen, dass du in deinen Posts einfach auf deine Bio verweist und dort – also auf deiner Profilseite – einen Link einbindest.

Kanäle Content-Marketing

Twitter:

Im Gegensatz zu Facebook sind  auf Twitter Hashtags besonders (#) wichtig, weil damit versehene Tweets bei der Suche gebündelt angezeigt werden. So siehst du, wer noch alles zu deinem Thema postet bzw. mit wem du dich verlinken solltest. Außerdem kannst du hier sehr gut Marktforschung betreiben, indem du für dich relevante Hashtags suchst.

Ansonsten ist Twitter ein Aggregator für Themen und Links aller Art. Allzu werblich sollte man hier nicht auftreten, aber mit spannenden Inhalten bzw. Links zu interessanten Quellen kannst du als Unternehmen auf Twitter ihre Kompetenz unter Beweis stellen und in kurzer Zeit Follower gewinnen.

Twitter eignet sich besonders für:

Twitter eignet sich meiner Meinung nach nicht für alle Bereiche gleich gut. Technische Themen sind dort z.B. besser aufgehoben als spirituelle oder esoterische. Wenn dein Unternehmen technik-affin ist, dann ist der Kanal auf jeden Fall einen Versuch wert. Auch der Bereich Nachrichten, Presse und Journalismus ist dort traditionell stark vertreten.

Emotionale Themen funktionieren dort auch – wenn auch meiner Erfahrung nach längst nicht so gut wie bei Facebook oder Instagram. Dafür ist die Plattform einfach nicht ausgerichtet. Für Live-Berichterstattung (z.B. von einem Event, auf dem du gerade bist) ist es aber nach wie vor ein toller Kanal.

Natürlich hat dieser Kanal auch eine große soziale Seite. Allerdings kann man diese nicht mit der von Facebook vergleichen. Ich würde zunächst schauen, ob meine Zielgruppe hier wirklich aktiv und gut ansprechbar ist. Mit einem Planungstool wie Buffer kannst du Posts, die du z.B. für FB erstellt hat, auf Twitter posten und die Reaktionen abwarten. Die Hashtags nicht vergessen 😉

Kanäle Content-Marketing

Pinterest:

Pinterest ähnelt von der Ausrichtung her Instagram, denn auch hier sind visuelle Inhalte stark. Wenn dich das interessiert (und es gut zu deinem Business passt), dann ist der Kanal für dich definitiv interessant. Außerdem lassen sich dadurch Fans besser zu deiner Webseite, Landing Pages und Co. weiterleiten, als beispielsweise mit Instagram. In Sachen Traffic ist die Plattform relativ stark und bietet die Möglichkeit, aktive Links einzubinden.

Pinterest eignet sich besonders für:

Pinterest eignet sich besonders für dich, wenn du ein Händchen für visuelle Inhalte hast. Durch ansprechende Fotos kannst du tolle Bilderwelten in Form von Boards schaffen, die andere auf dich und dein Business aufmerksam machen.

Kanäle Content-Marketing

LinkedIn und Xing:

Beides sind ideale Plattformen um dich mit anderen zu vernetzen und Kontakte zu pflegen.

Durch das Posten von Fachartikeln kannst du hier ideal deinen Expertenstatus und Vertrauen aufbauen. Auch unternehmensrelevante News sind in diesen Netzwerken gut aufgehoben: Stelle z.B. neue Mitarbeiter vor, teile wichtige Veranstaltungen und nützliche Tools, die deiner Zielgruppe weiterhelfen und ihre Probleme ansprechen und lösen.

Hier haben vor allem wissenslastige Blog-Beiträge ihren Platz, die du über LinkedIn und Xing teilen kannst. Emotionale Inhalte und spaßige Posts würde ich hier eher nicht veröffentlichen.

LinkedIn eignet sich für dich besonders gut, wenn du ein internationales Publikum hast. In dem Bereich ist LinkedIn nämlich viel stärker als das eher auf den deutschen Markt ausgerichtete Xing.

Mein Tipp: Achte auch auf dein privates Profil auf beiden Kanälen. Das sollte immer aktuell und gut gepflegt sein. Außerdem kannst du hier gute Blog-Artikel posten und darin auf deinen Webauftritt und natürlich die geschäftliche Seite verlinken.

Einmal eingerichtet bieten dir diese Kanäle viele Möglichkeiten und machen relativ wenig Arbeit in der Pflege. Jeden Tag etwas dort zu veröffentlichen ist nämlich eher nicht die Regel. Hier kannst du dich auf deine besten Inhalte beschränken.

Kanäle Content-Marketing

Google+:

Auch wenn die Nutzerzahlen und die Interaktion auf Google+ nicht wirklich berauschend sind,  ist Google+ dennoch ein interessantes strategisches Instrument zur Verbreitung von Content. Auch in Sachen Suchmaschinenoptimierung macht es sich bezahlt, wenn du z.B. deine Blog-Posts auch auf Google+ postest.

Google+ eignet sich besonders für:

Ganz ehrlich: Eine wirkliche Empfehlung für diesen Kanal kann ich kaum aussprechen. Dennoch, als Unternehmer mit Unternehmensseite bei Google+ kannst du mittel- bis langfristig einen Vorteil bei der Anzeige der Suchergebnisse erzielen. Meiner Meinung nach ist dieser Vorteil jedoch eher gering und wiegt die Zeit für das Pflegen des Kanals nicht in jedem Fall auf.

Auch hier macht das Testen Sinn, wenn du entsprechend Zeit aufwenden kannst. In den Mittelpunkt meiner Content-Marketing-Strategie würde ich diesen Kanal auf jeden Fall nicht nehmen.

Kanäle Content-Marketing

YouTube:

Ein Youtube Kanal mit ansprechenden Videos stellt ebenfalls einen interessanten Kanal dar, der dir viel Reichweite bringen kann.

YouTube eignet sich besonders für:

Wenn du ohne großen Aufwand (z.B. kleinere Video-Serie) produzieren kannst, dann kannst du über die Einrichtung eines YouTube Channels nachdenken. Ich nutze den Kanal z.B. sehr gern, um für Facebook produzierte Videos ebenfalls auf YouTube hochzuladen. So spare ich mir die Kosten und die Zeit, exklusiv für YouTube zu produzieren. Investiere ein wenig Zeit, um deine Videos SEO technisch auf den neuesten Stand zu bringen, dann erhöhst du die Chance, dass deine Videos gefunden werden und du so neue Interessenten und Kunden anziehst. Die Einbindung deiner Keywords ist der erste wichtige Schritt dazu.

Wenn du anderen beibringst, wie sie mit WordPress am besten umgehen, dann könntest du z.B. eine Video-Serie zu dem Keyword “SEO-Optimierung mit dem SEO-Plugin Yoast” erstellen.

Kanäle Content-Marketing

Snapchat:

Die immer noch recht junge Plattform eignet sich besonders für Live-Videos und Bilder. Die Reichweite ist relativ gut, allerdings verschwinden die Videos derzeit nach einer gewissen Zeit – das solltest du berücksichtigen.

Snapchat eignet sich besonders für:

Snapchat eignet sich für dich, wenn sich deine Zielgruppe auch wirklich dort befindet. Momentan ist die Plattform vor allem bei der jungen Generation (Generation Z) sehr beliebt. In der letzten Zeit hat sich das jedoch verändert und auch ältere Zielgruppen sind vertreten.

Behalte diese Entwicklung im Auge und lass es auf einen Versuch ankommen, wenn du die Zeit dafür aufwenden kannst.

 

Kanäle Content-Marketing

Slideshare

SlideShare eignet sich super dazu, deine Präsentationen online zu stellen. Dazu kannst du z.B. einfach Folien verwenden, die bei einem deiner Vorträge bereits zum Einsatz kamen.

Unter Fachleuten gilt diese Quelle als wahre Fundgrube für auf den Punkt gebrachtes Know-How und die Themenrecherche. Dementsprechend gehen die Beiträge eher in die Tiefe, Lifestyle-Themen sind hier nicht unbedingt an der richtigen Stelle.

Top: Du kannst deine Slides verlinken und damit z.B. auf einen deinen BeiträgBlog-Posts auf deiner Website verweisen.Das schafft einen weiteren Traffic-Kanal, der dir immer wieder neue Besucher bringen kann.

Die eigene Website und der eigene Blog

Der eigene Blog und die eigene Website gehören zu den wichtigsten Kanälen, die dir zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu deinen Social Media Profilen hast du hier nämlich völlig freie Hand, was die Art und Umfang deiner Inhalte angeht. Hier bestimmst wirklich nur du und kannst deinen Content optimal auf deine Business-Ziele anpassen.

Außerdem kannst du sie optimal auf dein Corporate-Design anpassen und mit diesem Content-Branding deinen Markenaufbau unterstützen. Ein weiterer (sehr großer) Pluspunkt ist, dass du tatsächlich die Kontrolle über diese Kanäle hast. Eine Plattform wie Pinterest kann verschwinden, deinem Blog und deiner Website kann man nicht so schnell das Licht ausknipsen!

Die eigene Website und der eigene Blog eignet sich besonders für:

Jeden Unternehmer, der sein Branding in seine Inhalte einfließen lassen und die volle Kontrolle über seine Inhalte haben möchte. Deswegen würde ich diese beiden Kanäle in den Mittelpunkt deiner Content-Marketing-Strategie stellen und von hier aus deine Channel-Strategie – also welche Kanäle du für die Verbreitung deines Contents nutzt, planen.

Der Newsletter

Das klassische Marketing-Werkzeug schlechthin. Über verschiedene Anbieter wie MailChimp, GetResponse oder KlickTipp kannst du heutzutage relativ einfach professionelles E-Mail-Marketing betreiben und über deine neuen Produkte und Dienstleistungen berichten, Mehrwert transportieren und vieles mehr.

Ein Newsletter eignet sich besonders für:

Ein Newsletter ist heutzutage absolut Pflicht, Jeder, der ein erfolgreiches Business aufziehen möchte, der wird darum wohl kaum herumkommen. Egal, ob du Coach, Trainer, Berater, Dienstleister bist oder in einem kleinen Team arbeitest, durch deine E-Mails kannst du einen persönlichen Kontakt mit deinen Klienten, Geschäftspartnern, Fans und Leads aufbauen. Deshalb würde ich diesen Kanal unbedingt in den eigenen Marketing-Mix integrieren.

 

Bonus Tipp: Medium und Steemit

Medium und die noch relativ neue Plattform Steemit sind weitere Möglichkeiten, deinen Content zu teilen. Wenn du hier ein interessantes Thema ansprichst und vor allem eine knackige Headline dazu zauberst, dann können dir diese Plattformen viel Traffic einbringen.

Und mit Steemit lässt sich sogar Geld (in Form von Kryptowährungen, die man sich auszahlen lassen kann) verdienen – allein durch das Teilen von Beiträgen und Interaktionen. Spannende neue Möglichkeiten!

Wenn du mehr über Medium wissen möchtest, dann empfehle ich dir diesen Artikel über das Publizieren mit Medium.

 

 

Ich hoffe, der Artikel hat dir weitergeholfen!

Hat dir eine Plattform gefehlt und hast du weitere Tipps? Dann schreib sie uns in die Kommentare!

 

Rock on

Uli

Uli

Hi! Freut mich, dass du da bist! Ich bringe Klarheit in deine Content-Marketing-Strategie und helfe dir, deine Business-Ziele mit den richtigen Inhalten schneller zu erreichen. Du wirst sehen, das ist absolut keine Rocket Science und kann richtig Spaß machen. Let´s rock!

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