7 Tipps- so erstellst du unwiderstehlichen Content!


Tipp hochwertige Inhalte

Content-Marketing ist ein bisschen wie Dating. Es geht darum, durch hochwertige Inhalte Vertrauen und gegenseitige Sympathie aufzubauen und eine Beziehung herzustellen, die langfristig funktioniert.

Damit das gelingt, musst du zum Verführer in Sachen Content werden. Stell dir deine Blogartikel, deine Social-Media-Posts und deine Webseite wie eine Einladung zum ersten Date vor.

Deine Inhalte sind eine wunderbare Chance, deinen Schwarm – oder sagen wir deinen Wunschkunden – von dir zu überzeugen und zu beweisen, dass du ein attraktiver Partner bist.

Vertrauensaufbau braucht Zeit

Sieh das Ganze nicht als Sprint, sondern als einen Prozess des Werbens. Oft bedarf es mehrerer Schritte und Berührungspunkte, bis man sich näher kommt und Vertrauen aufbaut. Deine Blogartikel, Webinare, Social-Media-Posts und Co. sind wie eine Einladung zum ersten Date.

Damit daraus keine Abfuhr, sondern eine bereichernde und langfristige Beziehung wird, muss dein Content richtig gut sein. Dabei ist nicht nur die richtige Content-Marketing-Strategie entscheidend. Dein Content sollte zudem verschiedene Qualitäts-Kriterien erfüllen.

Dein Content sollte:

  • ein Problem lösen
  • auf die Zielgruppe zugeschnitten sein
  • gut auffindbar sein
  • leicht verständlich sein
  • leicht lesbar sein
  • auf Performance hin ausgerichtet sein
  • leicht teilbar sein

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deine Inhalte so aufbereitest, dass du deine Zielgruppe begeisterst und langfristig an dich bindest.

Lass uns starten!

Tipp hochwertige Inhalte

Löse ein Problem

Dein Job: Problemlöser

Der Klassiker und ein absoluter Eisbrecher. Dennoch vernachlässigen viele diesen extrem wichtigen Part. Du musst anderen einen Grund geben, weswegen sie deinen Blog, deine Webseite oder ein Webinar besuchen und ein Produkt bei dir kaufen sollen.

Wenn du das mit deinen Inhalten schaffst, dann legst du den Grundstein für eine langfristige Beziehung.

Ein Beispiel: Jemand möchte ein Webinar auf die Beine stellen und tut sich mit der Technik schwer. Über Google landet er auf einem Blogbeitrag von dir, in dem du ihm alles anschaulich erklärst.

Das Ergebnis: Du hast diesem Besucher wirklich geholfen, dich als Experte für das Thema positioniert und damit alles richtig gemacht. Denn deine potentiellen Klienten, Blog-Besucher und Follower kommen aus einem Grund zu dir: Sie suchen eine Lösung für ein Problem, das ihnen unter den Nägeln brennt.

Wenn du sie dann mit einer Lösung abholst und diesen Ruf als Problemlöser festigst, dann bist du auf dem besten Wege zum erfolgreichen (Online-)Business.

Mein Tipp: Fokussiere dich bereits vor Erstellen deines Contents auf ein (!) Problem deiner Zielgruppe, das du lösen möchtest. Das gibt dir den Rahmen vor und bewahrt dich davor,  viel Zeit in Inhalte zu investieren, die im Grunde nutzlos sind.

So wirst du zum Problemlöser:

Zunächst ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte:

Kennst du den E-Brief der Post? Vielleicht nicht, denn das Ganze war ein ziemlicher Flop!

Die Idee ist im Grunde gut, trifft nur leider nicht den Nerv der Zeit und wird deshalb kaum nachgefragt. Weniger online-affine Menschen – die damit eigentlich abgeholt werden sollten – greifen nämlich nach wie vor lieber zum Brief oder Hörer, als zum E-Brief. Die anderen nutzen weiterhin kostenlose Kommunikations-Möglichkeiten wie E-Mails und Messenger.

 

 

Erst das Problem, dann die Lösung

Die Moral der Geschichte: Denke nicht in erster Linie an neue Einnahmequellen, sondern setze an den Bedürfnissen und Problemen deiner Zielgruppe an. Der Rest kommt dann (fast) von alleine).

Kennst du Nespresso – die kleinen Kapseln, die relativ guten Espresso zaubern?

Sie lösen ein echtes (Luxus-)Problem: Schnell einen Espresso hinbekommen, der auch noch gut schmeckt!

Hier hat sich jemand Gedanken gemacht und wirklich ein Problem gelöst! Und wenn es auch nur ein Luxus-Problem ist…

Tipp hochwertige Inhalte

Schneide deinen Content auf deine Zielgruppe zu

Entwickle ein Gefühl für deine Zielgruppe

Der zweite  wichtige Eisbrecher. Denn, wenn du den Ton und Inhalt auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten deiner Zielgruppe anpasst, schaffst du eine gemeinsame Ebene, die die Basis für Vertrauen und eine langfristige Beziehung darstellt.

Deshalb solltest genau hin hören und möglichst genau herausfinden, wie deine Zielgruppe tickt. Die investierte Zeit wird sich lohnen. Denn, wenn du Content erstellst und veröffentlichst, der deine Zielgruppe nicht erreicht – dann hast du deine Zeit verschwendet.

So lernst du deine Zielgruppe besser kennen

Eine simple Möglichkeit, deine Zielgruppe besser kennen zu lernen ist, ihr auf verschiedenen Social-Media-Kanälen oder Blogs “nachzuspionieren”. Bei Twitter kannst du z.B. Hashtags eingeben, die zu deinem Business passen und die entsprechenden Posts genauer unter die Lupe nehmen.

Was schreiben die Leute zu dem Hashtag, welche Sprache nutzen sie, wo liegen deren Probleme? Diesen Fragen kannst du nachgehen und deine Inhalte daran ausrichten.

Get social!

Tritt bei Facebook einschlägigen Gruppen bei, die sich mit deinem Thema befassen. Um diese zu finden, kannst du ganz einfach die Facebook-Suchfunktion benutzen. Eine gute Übersicht über Gruppen für Solopreneure hat dir Gordon Schönwälder zusammengestellt. Schau mal rein!

Von Zeit zu Zeit kannst du hier auch auf Tuchfühlung gehen und z.B. offene Fragen beantworten und mit deiner Expertise und Perspektive bereichern. Dadurch können nicht nur neue Kontakte entstehen, sondern auch Aufträge rausspringen. Es lohnt sich also!

Tipp hochwertige Inhalte

Mach deinen Content auffindbar

Mit auffindbar meine ich in diesem Fall vor allem, dass dein Beitrag bei Google auf den oberen Positionen zu finden ist. Die Rede ist also in erster Linie von SEO bzw. Suchmaschinenoptimierung.

So optimierst du deinen Content in Sachen SEO

In Sachen OnPage-Optimierung gilt es, einige Dinge zu beachten. Um eine grundlegende Keyword-Recherche wirst du dabei kaum herumkommen. Lass dich davon aber nicht abschrecken. hast du einmal die Basics verinnerlicht, dann geht dir dieser Prozess leicht von der Hand.

Carlo Siebert erklärt dir anschaulich, wie du eine Keyword-Recherche hinbekommst:

Wenn du die richtigen Keywords gefunden hast, dann solltest du sie in deine Hauptüberschrift (H1) und in deine Zwischenüberschriften (H2) einbinden. Binde sie ebenfalls in die Meta-Beschreibung und den Meta-Titel ein. Achte darüber hinaus darauf, das du beide Elemente ansprechend formulierst.

Schließlich sind das die Texte, die potentielle Kunden in den Google-Suchergebnissen präsentiert bekommen. Daher sollten sie unbedingt so geschrieben sein, dass man Lust bekommt, dich näher kennen zu lernen und darauf zu klicken.

Im Rahmen der OnPage-Optimierung gibt es noch weitere Aspekte zu beachten, wie z.B. die interne Verlinkung innerhalb deiner Webseite und deines Blogs, optimierte Landing-Pages und die Benutzerfreundlichkeit deiner Inhalte sowie der Seiten- und Menüstruktur.

Dazu gehört unter anderem ein leicht verständlich und übersichtlich gehaltener Textaufbau, wie ich ihn in Tipp 5 beschrieben habe. 

Optimiere deine Bilderwelten

Auch auf die Optimierung deiner Bilder solltest du ein wenig Zeit verwenden. Denn SEO-Bildoptimierung sorgt nicht nur dafür, dass deine Bilder in der Bildersuche besser gefunden werden, sondern kann das Ranking der ganzen Seite verbessern.

 

Tipp hochwertige Inhalte

Drück dich verständlich aus

Schließlich schreibst du keine Doktorarbeit, sondern einen Blog-Artikel, einen Text für deine Webseite, einen Social Media-Post oder Ähnliches. Deshalb:

Komm auf den Punkt.

Verliere nicht zu viel Zeit mit ausschweifenden Erläuterungen, damit zeigst du Respekt vor der Zeit deiner Leser, Follower und Klienten.

Auch das wird dir helfen, eine langfristig funktionierende Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Vermeide zu viel Fachchinesisch.

Meide unverständliche Fachausdrücke so gut es geht. Nutze statt dessen Begriffe, die dein Zielgruppe selbst benutzt. So passt du dich ihrem “Niveau” an und holst sie besser ab.

Schreibe anschaulich und nutze Beispiele

Mit anschaulichen Beispielen bringst du die Thematik noch klarer rüber und deine Leser können sich besser mit deinen Inhalten und Beispielen identifizieren.

Hast du verschiedene Kunden-Avatare? Dann stelle sicher, dass diese sich klar angesprochen fühlen und sofort wissen, dass sie mit dem Content angesprochen werden.

Tipp hochwertige Inhalte

Mach deinen Content leicht lesbar

Stell dir mal vor, du öffnest einen Blog-Artikel und alle, was du siehst, ist Text, Text, Text. Riesige Bleiwüsten. Text ohne Ende. Bekommst du da Lust, den Text zu lesen?

Wohl eher nicht, denn du merkst sofort, dass sich da jemand wenig Mühe gemacht hat und das funktioniert genauso wenig wie ein unromantischer Heiratsantrag.

Schaffe Luft durch Absätze und Zwischenüberschriften

Mit logisch gebündelten Inhalten und Zwischenüberschriften schaffst du Struktur und Raum zum atmen. Bullet-Points und Listen sind weitere Mittel, mit denen du deine Texte auflockern kannst.

Außerdem erleichterst du den sogenannten “Scannern”, die gern Texte einfach überfliegen, das Lesen und Verstehen deiner wichtigsten Punkte.

Beim Schreiben deiner Texte kannst du dich am Prinzip der umgekehrten Pyramide orientieren und das Wichtigste an den Anfang stellen.

Klares Design unterstützt die Lesbarkeit

Der Affenblog spielt nicht nur in Sachen Content- und Inbound-Marketing ganz vorne mit im deutschen Markt. Er sieht auch noch richtig gut aus, finde ich.

Schlicht, klar strukturiert und schnörkellos. Die klare Ausrichtung findet sich auch im Design wieder. Hier hat jemand eine runde Sache auf die Straße gebracht.

Die klare Handschrift zieht sich durch den gesamten Blog und gibt dem ganzen eine professionelle Note verleiht.

 hochwertige Inhalte

Beim Affenblog trifft „Start with why“ auf schlichtes Design!

 

Tipp hochwertige Inhalte

Mach deinen Content leicht teilbar

Wolltest du auch schon mal einen Beitrag teilen und hast es dann doch gelassen, weil das Bild dir nicht gefallen hat oder die Meta-Beschreibung nicht auf den Punkt kam?

Mir geht das hin und wieder so. Ich finde es jedes Mal schade, wenn ich eigentlich guten Inhalt nicht teilen kann. Damit dir das mit deinem Content nicht passiert, habe ich ein paar Tipps für dich:

Optimiere das Beitragsbild und die Meta-Beschreibung

Mit einem Plugin wie Yoast kannst du schon beim Erstellen deines Blog-Beitrages festlegen, welches Bild beim Teilen über Social-Media gezeigt werden soll. Das gleiche gilt auch für den Meta-Text, den du ganz bequem editieren kannst.

Mit einem Klick tweeten

Mit einem Plugin wie Click to Tweet erstellst du in wenigen Sekunden Sätze, die deine Leser mit einem Klick teilen können.

Spreche deine Leser emotional an

Inhalte, die emotional ansprechen, finden leichter den Weg ins Herz der Leser. Sobald ein Inhalt derart aufgeladen wird, steigt auch die Chance, dass er geteilt wird.

Wie lade ich meinen Content emotional auf?

Dafür gibt es leider nicht das eine immer gültige Rezept. Versetz dich am besten in deine Zielgruppe und durchleuchte die Themen, die ihnen am Herzen liegen. Greif diese auf, baue eine Geschichte ein und voilá – damit bist du auf dem besten Wege zu emotionalem Content.

Gib deinen Lesern einen Grund, deine Inhalte zu teilen

Der Schlüssel dazu ist Qualität und Mehrwert. Wenn du in deine Inhalte genügend Mehrwert packst, dann werden dir deine Leser das danken – und die Inhalte gern teilen.

Nutze die Power eines Call to action Buttons

Sag deinen Lesern, was sie tun sollen. Ein Call to action eignet sich optimal dazu. Mit ansprechend getexteten Share-Buttons unter dem Artikel machst du es deinen Lesern noch einfacher, deinen Beitrag zu teilen.

Schau auch mal bei Unbounce vorbei. Dort hat dir Ben einige weitere wertvolle Tipps aufgeschrieben, wie du deine Inhalte leicht teilbar machst.

Tipp hochwertige Inhalte

Optimiere deinen Content in Sachen Performance

Auch wenn sich das jetzt weniger nach romantischem flirten anhört, passt dieser Punkt dennoch ins Konzept: Denn es geht um zwischenmenschliche Beziehungen, z.B. um Kooperationen mit Kollegen und Mitbewerbern.

In Sachen Performance von Inhalten kann man von großen Agenuren viel lernen. Hier wird nicht einfach irgendein Inhalt erstellt. Schon im Vorfeld beginnen die Recherchen über das Thema, die Nachfrage danach, die möglichen Kooperationspartner und vieles mehr.

Schau doch mal, welche einzelnen Schritte Peak Ace für seine Content-Marketing-Strategie durchläuft.

Ok, als Selbständiger Coach, Trainer oder Berater musst du diesen ganzen Prozess nicht durchlaufen. Es lohnt sich dennoch, sich schon im Vorfeld über ein paar Dinge Gedanken zu machen.

Im Kurz-Durchlauf möchte ich dir einige davon vorstellen:

Such dir geeignete Kooperationspartner

Überlege dir: Welche Kooperationspartner kommen in Betracht? Wenn du z.B. ein E-Book schreibst, dann gibt es bestimmt einen anderen Experten, den du für ein Kapitel, das Vorwort etc. gewinnen kannst.

Experten verlinken

Frage dich: Kann ich Experten z.B. in meinem Blogbeitrag verlinken, meinen Lesern damit weiteren Mehrwert bieten und wird der Beitrag möglicherweise vom Verlinkten weiterempfohlen?

Content Recycling

Lassen sich aus meinem Content leicht weitere Formate (z.B. eine Infografik, die geteilt werden kann oder Slides für Slideshare) gewinnen?

Hey, du hast bis zum Ende durchgehalten, super!

Ich hoffe, du konntest viel Input daraus mitnehmen, wie du durch hochwertige Inhalte eine vertrauensvolle Beziehung zu deiner Zielgruppe aufbauen kannst!

Wenn du weitere Inspiration brauchst oder weitere Fragen hast, dann schreib mir gleich eine E-Mail an info(at)punktzehn.

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Uli

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Ich bringe Klarheit in deine Content-Marketing-Strategie und helfe dir, deine Business-Ziele mit den richtigen Inhalten schneller zu erreichen. Du wirst sehen, das ist absolut keine Rocket Science und kann richtig Spaß machen.

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